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Geopolitisches Risiko

Geopolitisches Risiko


14.04.2026


Kriege, wie aktuell im Iran, sind immer beunruhigend und können Unsicherheiten über mögliche Auswirkungen auf die Kapitalmärkte auslösen. Anleger müssen zudem Folgen für ihr Portfolio befürchten. Doch sollten sie deshalb ihre Asset-Allokation anpassen, wenn es zu geopolitischen Konflikten kommt? Eher nicht.

Märkte sind zukunftsgerichtet und reagieren fortlaufend auf neue Informationen. Preise passen sich kontinuierlich an veränderte Informationen an. Treten unerwartete Ereignisse auf, die Anleger als negativ bewerten, fallen die Kurse in der Regel. Aber: Preise werden stets so abgebildet, dass sie die erwarteten zukünftigen Renditen widerspiegeln. Sobald Nachrichten und neue Informationen in den Kursen eingepreist sind, können Anleger auch in unsicheren Zeiten weiterhin positive Renditen erwarten.

Historische Aktienrenditen bestätigen diese These. Auch in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Umbrüche haben sich globale Aktienmärkte langfristig positiv entwickelt, wie man sogar in jüngster Vergangenheit beobachten konnte: Trotz mehrerer Kriege in der Welt haben die Aktienmärkte in den letzten Jahren positive Renditen abgeworfen.

Diese Feststellung soll die durch Kriege verursachte Zerstörung und ihre Auswirkungen auf das geopolitische Risikoumfeld nicht verharmlosen, doch die Geschichte lehrt, dass sich Anleger mit dem Verkauf ihrer Aktien nicht unbedingt einen Gefallen tun. Für langfristig orientierte Anleger ist Disziplin in der Regel die beste Strategie.






Quellennachweis Foto: Adobe 515979923
Text und Chart: Wes Crill, PhD, Senior Client Solutions Director and Vice President Dimensional Fund Advisors

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