Preloader schließen

Warum moderne Kfz-Assistenzsysteme Schäden, aber nicht Kosten reduzieren

Warum moderne Kfz-Assistenzsysteme Schäden, aber nicht Kosten reduzieren


02.06.2026



Viele Menschenleben wurden durch die Assistenzsysteme, die in heutigen Autos verbreitet sind, schon gerettet – ob durch Spurhalte- oder Müdigkeitswarner, Notbrems- oder Rückfahrassistent. Zudem senken sie die Schadensfallzahlen und -ausmaße. Das müsste sich auf den ersten Blick günstig auf die Versicherungsbeiträge auswirken, schließlich hängen die wesentlich vom Schadensaufkommen ab.

Doch mit einer Entlastung ist laut der Trendanalyse „Kfz-Versicherung 2040 – Automatisiertes Fahren & E-Mobilität“ des Versicherer-Gesamtverbands GDV nicht zu rechnen. Denn all die zusätzliche Technik macht die Fahrzeuge auch komplexer und Reparaturen aufwendiger und teurer. Dadurch wird das sinkende Schadensaufkommen – die Analysten prognostizieren ein Minus von 9 bis 14 Prozent bis 2040 – mehr als kompensiert.

„Technologie macht das Autofahren sicherer, aber nicht automatisch günstiger. Ersatzteile und Reparaturen sind im vergangenen Jahrzehnt um durchschnittlich 3,7 Prozent pro Jahr teurer geworden – das ist der stärkste Kostentreiber“, resümiert die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.



Quellennachweis Fotos:
Fotolia_66040116


Möchten Sie Ihre aktuelle Finanzplanung überprüfen?