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Finanz-Sorgen der Generation 50plus

Finanz-Sorgen der Generation 50plus

26.2.2019


Geldanlage: Ermittlung Ihrer Risikobereitschaft

Wie viele Sorgen machen sich die Bundesbürger ab 50 wirklich?

Der Beginn eines neuen Jahrzehnts ist für viele Menschen ein Grund zum Feiern. Familie, Freunde und Erfolg im Beruf sind im Alter 50plus weit entwickelt. Man kann es ruhiger angehen lassen, denkt man, bis die nächste Zwischenmitteilung der Rentenversicherung im Briefkasten landet. Dann stellt sich mit Blick auf den Ruhestand Unruhe ein.

Wie viele Sorgen machen sich die Bundesbürger ab 50 wirklich? Dieser Frage ging die Postbank mit einer repräsentativen Umfrage nach, deren Ergebnisse die F.A.Z. auszugsweise veröffentlichte.

Folgende Aussagen zur finanziellen Lage wurden ermittelt:

  • Für fast jeden zweiten Befragten im Alter von 50 bis 65 Jahren stellt sich die aktuelle finanzielle Lage schlechter als gedacht dar.
  • Bis zum Alter von 79 Jahren teilt gut ein Drittel diese Meinung.
  • Bei den über 79jährigen sind nur 14 % dieser Meinung.

Ergebnis: je jünger die Befragten, desto schlechter deren tatsächliche finanzielle Lage.

Die Beobachtung, dass die Älteren unter uns mit ihrer Rente doch auch ohne zusätzliche finanzielle Vorsorge zurechtgekommen sind, ist zwar richtig, löst das Problem aber nicht. Das Vertrauen darin ist trügerisch. Für denjenigen, der heute schon finanziell schlechter gestellt ist als gedacht, wird die gesetzliche Rente ohne zusätzliche finanzielle Vorsorge nicht ausreichen. Die Folge wird Altersarmut sein.

Darum sorgen sich die meisten Befragten:

  • Ca. 28 % befürchten, dass sie die Kosten für Pflege im Alter nicht aus eigener Kraft bezahlen können.
  • Ca. 15 % haben Angst vor einer Krankheit.
  • Ca. 9 % ängstigen sich wegen einer zu geringen Rente.
  • Ca. 29 % blenden die Ängste und Risiken des Alterns so lange es geht aus.

Ängste sind der größte Feind der Zuversicht auf eine gute Zukunft. Sie lassen sich nicht einfach verdrängen.

Doch woher soll in der Not Hilfe kommen?

  • Für ca. 61 % der Befragten ist es ein Tabu, von Angehörigen finanzielle Hilfe anzunehmen.
  • Ca. 86 % gehen davon aus, dass keine Geldleistungen von der Familie benötigt werden.
  • Nur ca. 6 % der über 50jährigen erhalten derzeit tatsächlich finanzielle Unterstützung von ihren Familien.

Ergebnis: Es ist zu befürchten, dass die Hilfe durch Angehörige deutlich zunehmen wird oder der Staat die schlimmsten Folgen der Altersarmut tragen muss.

Die letzte große Rentenreform hatte eine deutliche Rentenkürzung zum Inhalt. Und eine Verbesserung ist angesichts der demographischen Entwicklung in unserer Gesellschaft nicht zu erwarten.

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Quellennachweis Foto:
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